Muladhara-Chakra
Die Lehre von den Chakren
In der Yogalehre wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch sieben Energiezentren – Chakren - besitzt. Davon befinden sich sechs im Körper und eines direkt über dem Scheitel. Chakra bedeutet übersetz Kreis.:
Die Chakren sind untereinander mit 14 Hauptkanälen verbunden wovon Ida, Pingala und Sushuma die wichtigsten sind. Ansonsten wird unser Körper noch von tausenden Nadis durchzogen, die von den Chakren ausstrahlen.
Ziel eines jeden Yogis ist es, die Lebensenergie – Prana – erst im Muladhara Chakra zu sammeln und als Kundalini im mittleren Kanal, Sushuma, zum Sahashara Chakra aufsteigen zu lassen.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, das andere Systeme mit wesentlich mehr oder auch anderen Chakrensystemen arbeiten. Z.B. werden in manchen Systemen auch noch Hand- und Fußchakren erwähnt oder auch von Nebenchakren.
Die sieben Chakren im Einzelnen:
Muladhara Chakra. - die erste Station der Kundalini
Das sogenannte Wurzelchakra befindet sich unten am Steißbeinende. Der Name leitet sich von Mula – Wurzel – und Adhara – Stütze – her. Sein Element ist die Erde.
Svadhisthana Chakra - die zweite Station der Kundalini
Im Genitalbereich liegt dieses Chakra. Ihm ist das Wasser als Element zugeordnet.
Manipura Chakra - die dritte Station der Kundalini
Dieses Chakra befindet sich im Nabelbereich. Seine Farbe ist dunkel wie Regenwolken.
Anahata Chakra - die vierte Station der Kundalini
Dem sogenannte Herzchakra wird eine rauchgraue Farbe zugeordnet.
Vishuddha Chakra - die fünfte Station der Kundalini
Dieses Chakra liegt im Halsansatz und ihm wird eine Rauchgrau-purpurne Farbe zugeordnet. Es regiert die Sprachfähigkeit.
Ajna Chakra - die sechste Station der Kundalini
Das Ajna liegt zwischen den Augenbrauen und wird in einer weißen Farbe dargestellt.
Sahhashrara Chakra - die siebte Station der Kundalini
Der tausendblättrige Lotos. Er wird als der Sitz des höchsten Gottes angesehen und befindet sich leicht über dem Scheitel.

