Abhyanga, eine Ayurveda Massage
Abhyanga ist eine besondere Ayurveda-Massage. Sie wird mit Öl durchgeführt. Abhyanga heißt übersetzt "drumherum-streichen". Bei dieser Massage werden die Marma-oder Energiepunkte aktiviert. Im Ayurveda ist es dabei üblich, Öle zur Massage zu verwenden.
Abhyanga eignet sich auch für die tägliche Selbstanwendung. Dem Öl - meist Sesamöl - wird nachgesagt, daß es die sogenannten Srotas (Entschlackungskanäle) öffnet, nährt und schützt. Dadurch kann wieder ein Gleichgewicht der Doshas (Vata, Pitta, Kapha) entstehen.
Die Ölmassage (Abhyanga) ist bei Ayurveda Kuren oft die Basis der Therapie. Sie wird als sehr sanft empfunden und ist für den Körper wohltuend. Sie wird bereits in den antiken Schriften erwähnt. Traditionell dient sie nicht nur der Heilung sondern vor allem auch zur Vorbeugung. Darum ist Abhyanga auch in Wellness-Angeboten weit verbreitet.
Begriff nicht geschützt
Die Begriffe Ayurveda oder Abhyanga sind bisher nicht geschützt. Aber: Die richtige Ausführung der Ölmassage erfordert ein tiefes Ayurveda-Wissen, z.B. über die Öle, die Kräuter, die beigemischt werden. Ebenso sollte ein fundiertes Wissen über die Doshas und deren Wirkungen vorliegen. Sie sollten diese Anwendungen daher nur in seriösen Ayurveda Kliniken oder Ayurveda Praxen machen. Achten Sie auf den guten Ruf eines Therapeuten.
Abhyanga kann als tägliche Selbstmassage erfolgen oder durch einen oder zwei Therapeuten.
Es gibt mehrere Unter-Arten der Ayurveda Öl-Massage. Neben der Ganzkörper-Ölmassage (allg. Abhyanga) werden Teilmassagen für das Gesicht (Muk-Abhyanga) die Füße (Pad-Abhyanga) und viele mehr angeboten. Ihr Ayurveda Arzt wird Ihnen nach gründlicher Diagnose die für Sie richtigen Anwendungen verordnen.
Je nach Konstitution kommen unterschiedliche Öle zur Anwendung (z.B Sesamöl). In den meisten medizinischen Fällen werden die Öle mit Kräutern vermischt. Teilweise werden auch Pulver oder Pasten bei der Massage oder nach der Massage eingesetzt z.B. Sandelholz.

